CT-Koronarangiographie
An unserem Standort am Diakonissenkrankenhaus Leipzig bieten wir die radiologische Beurteilung der Herzkranzgefäße mittels CT-Koronarangiographie an. Wir ermöglichen leitliniengerecht die gerätetechnischen Voraussetzungen und radiologische Fachkompetenz einschließlich Q2-Zertifizierung Herz-CT der Deutschen Röntgengesellschaft e.V. zur nicht-invasiven Abklärung der chronischen KHK (koronare Herzerkrankung). Diese moderne Untersuchungsmethode können wir sowohl Privatpatienten als auch gesetzlich krankenversicherten Patienten bei entsprechender Indikationsstellung anbieten.
Für die Terminvereinbarung wird eine Überweisung zur CT-Koronarangiographie vom Kardiologen oder Hausarzt mit Angabe der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit für das Bestehen einer chronischen KHK und deren Bestimmungsmethode benötigt, auf hausärztlicher Ebene gemäß Marburger Herz-Score; auf spezialfachärztlicher Ebene gemäß NVL Chronische KHK Ver. 7.0 oder gemäß ESC-Guideline.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bei einer Vortestwahrscheinlichkeit von mind. 15%.
Darüber hinaus ist die Vorlage kardiologischer Vorbefunde wünschenswert, insbesondere EKG, Echokardiographie.
Da die Untersuchung mit iodhaltigem Kontrastmittel erfolgt, ist die Übermittlung aktueller Laborwerte der Schilddrüse und Niere (TSH, Krea) erforderlich. In der Regel sind während der Untersuchung die Gabe eines Betablockers (Zielherzfrequenz < 60/min) und Nitrosprays notwendig, weshalb wir bei Kontraindikationen um einen entsprechenden Vermerk auf der Überweisung bitten.
Über erforderliche Vorbereitungen für die CT-Koronarangiographie (Nahrungskarenz, Koffein- / Nikotinkonsum, Medikamenteneinnahme etc.) informieren wir die Patienten bei der Terminvergabe.
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Quellen:
Gutberlet M et al (2024): Aktuelle Leitlinien zum chronischen Koronarsyndrom. Rolle der Computertomographie-Koronarangiographie und Vortestwahrscheinlichkeit für die koronare Herzkrankheit. Radiologie 64 (12):918-927. https://doi.org/10.1007/s00117-024-01387-w